M1: HSG Mörfelden/Walldorf - TVgg Lorsch 38:29 (19:16)
Nach dem wenig erfolgreichen Spiel am letzten Wochenende gegen den Zwölften in der Tabelle hatte man sich beim Heimspiel gegen den Dreizehnten Einiges vorge-nommen. Trotz erheblicher Anstrengungen der Gastgeber verlief die erst Spielhälfte relativ ausgeglichen. Die HSG führte bis auf eine Ausnahme immer mit ein bis zwei Treffern und konnte sich nicht entscheidend absetzen. Der Angriff funktionierte über weite Strecken. Die technischen Fehler und vergebenen Torgelegenheiten hielten sich in Grenzen. In der Deckung zeigten sich wiederum deutlich Schwächen und man fand lange Zeit gegen die beherzten Rückraumschützen der Gäste kein probates Mittel. Ab der 20. Spielminute stellte Trainer Heller die Deckung der HSG auf offensivere 5:1 bzw. 4:2 um. Die zwei gefährlichsten Schützen der Lorscher wurden konsequent markiert, was seine Wirkung nicht verfehlte.
So konnten die Doppelstädter zur Pause mit 3 Trefffern in Führung gehen (19:16)
Nach wenigen Minuten in der zweiten Halbzeit dominierte das Team aus Mörfelden –Walldorf. Schnelle Mitte, erfolgreicher Abschluss der ersten und zweiten Welle sorgten bald für einen beruhigenden Vorsprung, der sich teilweise auf 10 Treffer belief. Ab Mitte der zweiten Spielhälfte war das Spiel entschieden und den Gastgebern war der Sieg nicht mehr zu nehmen.
Über die gesamte Spielzeit verlief die Partie sehr fair. Ausgenommen die unbe-dachte Aktion des Gästetorhüters, der in der ersten Halbzeit einen im Tempogegen-stoß befindlichen Spieler förmlich rammte, was von den Unparteiischen mit einer Disqualifikation geahndet wurde. Ansonsten wurden lediglich 4 Zeitstrafen verhängt.
Julian Waldorf, schwer zu ersetzender Aktivposten im Rückraum, machte heute sein letztes Spiel und wird aus beruflichen Gründen für diese Saison nicht mehr zur Verfügung stehen.
Am nächsten Sonntag muss die HSG Mörfelden-Walldorf bei dem Tabellennachbarn der HSG Langen antreten. Wenn man hier punkten will ist eine weitere Steigerung unerlässlich.
Tore: Grundheber (9), Avemarie (7), Waldorf (6), Schwarz (5), Frank (4) Tuppeck
(4), Kleer (2), Lochter (1)
Spielfilm: Spielminute 3 (2:1), 12 (7:6), 17 (10:11), 25 (17:13), 30 (19:16)
33 (21:20) 40 (26:21), 46 (31:21) 53 (34:27), 60 (38:29)